Michel de Nostredame - Nostradamus

Nostradamus-Prophezeiungen

Michel de Nostredame

Ach, was liest man nicht alles über die Interpretationen, was der Apotheker, Mediziner, Astrologe und Seher, mit Visionen begnadete Michel de Nostredame bekannt als Nostradamus alles sagte.
Dabei ist es komisch, wenn sich Leute, die kein Französisch können, leichtgläubig und vorschnell eine Übersetzung schnappen und dann noch herumdeuten, Wörter dazu erfinden oder Wörter total umdeuten und das als Stein der Weisen ausgeben und geniale Wahrheit.

Komisch ist auch häufig eine Interpretation von Leuten, die von Astrologie nichts verstehen bei einer Nennung von astrologischen Hinweisen. Ein Astrologe verwendet sicher auch eine astrologische Terminologie, das hat Nostradamus ja auch so angekündigt, dass er seine Wahrnehmungen zeitlich sortiert und Orte beschreibt usw. und natürlich eine astrologische Komponente verwendet, die ein anderer Astrologe versteht - und manche Interpretationen von Astrologiefremden in Astrologenohren sehr weit entrückt klingen!
Dieses erfundene "er meint" passt häufig nicht zum logischen Satzbau, so dass ein Fluss im Satz anders angeführt wird, als eine Person. Somit ist dann auch nicht von einer Person die Rede...

Um Nostradamus zu verstehen, ohne ihn komplett etwas unterzujubeln, sollte man Französisch sprechen -bzw. ein Gefühl für die Umgangssprache haben und möglichst auch Astrologe sein. Die Geschichtskenntnisse ergeben sich bei Recherche eindeutig aus dem Sinn des Gesagten.

Ein Mathematiker versteht einen anderen Mathematiker schließlich auch am besten und nicht ein Vogelkundler.
Das Grundrüstzeug ist also die "Sprache der Sterne" und die Sprache des Visionärs und die Geschichte.
1999 kommt ein großer Schreckenskönig vom Himmel.
Dort steht Mil neuf cens nonante neuf, das heißt für jeden Franzosen, vor allem aber Belgier : 1999.
Nonante = 90. Das ist also ganz eindeutig 1999, ich habe irgendwo eine Interpretation gelesen, dass dies Latein sein soll für ante... das ist wirklich vollkommen absurd, aus dem Kontext liest man schlicht ganz flüssig die Zahl 1999 und nicht ante, wenn also jemand sagt Neunzehnhundert"ach"tundach"zig", dann könnte wirklich niemand auf die die Idee kommen, dass es bei der Jahreszahl bei dem ZIG um "mehrere" geht und aus dem Kontext heben wollen oder bei "ach" um weh. Das wäre vollkommen absurd, oder?
Wenn ein Franzose oder Belgier sagt: mil neuf cent nonante neuf sagt ist das eindeutig nur das Jahr 1999, so spricht man eine Jahreszahl und nichts anderes aus. Nonante neuf also "99" und nicht Neun nebst Neunzig separat.
Und für alle, die gern interpretieren, sie wollen lediglich selbst mal großen Prophet spielen..., aber das geht häufig dann sehr nach hinten los ist und für jeden irregeleiteten Leser aber sehr ärgerlich.
Lasset SEINE Worte stehen.

Das sollte man in der Form nicht umdrehen oder verdrehen, damit andere nicht irregeführt werden und glauben, er habe etwas anderes gesagt.

Wenn ich als Seherin der Nachwelt etwas sagen will, was ich in einer Vision gesehen habe, was in ein paar hundert Jahren passiert, dann muss ich es nicht so ausdrücken, dass ich Blume sage und Kohl meine und es keiner mehr versteht.
Es geht ja auch um Warnungen. Um gewisse geistige Zusammenhänge, die etwas verstehen lassen. Eine Zukunftsvision hat man nicht umsonst. Man hat Visionen, weil sie etwas sehr Bedeutendes sagen wollen. Etwas, was so eine Veränderung bringt oder so impressionant ist, dass man das SIEHT, wahrnimmt.
Mit sowas geht man sehr sorgfältig um, sonst hätte man so eine Gabe gar nicht.

Man will aufklären (klären, erklären, bewusst machen) und das Essentielle vermitteln, was jemand nicht weiß, aber wichtig ist. Also gibt der Hellseher diese Details, die jemand nutzen kann, nichts womit man sich lediglich wichtig machen kann, sondern man gibt die Infos, die jemand brauchen kann.
Auch Nostradamus war es wichtig mitzuteilen, dass es um keinen Hochmut geht, sondern um den Wunsch etwas weiterzugeben, was er sah.

Oft versteht jeder natürlich, was er will, aber eigentlich versucht man sich so präzise wie möglich daher als Seher auszudrücken. Daher sind Interpretationen, die sich weit vom Gesagten entfernen, falsch. Ein Seher ist kein Spieler oder Troubadour, der irreführt. Aber man muss es natürlich sehen können und das können eben nicht alle verarbeiten.

In dem Vers mit 1999 sehen wir eine Verknüpfung von dem Schreckenskönig, der 1999 erscheint wie aus heitrem Himmel mit Ango.... (to be continued)...

Was die Leute dann noch an Worten, die gar nicht dort auftauchen hinzudichten, da stehen mir die Haar zu Berge!
Letztlich überdecken diese Falschübersetzer und Hinzudichter die Fakten, die er tatsächlich eindeutig gesagt hat.
Die Übersetzungen sind oft keine, sondern gleich Interpretationen. Das muss man wissen und unterscheiden können.
- Bei manchen wird aus Kelten gleich Mitteleuropa zB. Andre fügen das Wort TÜRME hinzu. Das verfälscht die Prophecie.
Et alors! Attention also.

Ich habe auch mal einer Zeitung ein Interview gegeben. Letztlich wird dann das geschrieben, was der Laie verstanden hat. Und das, was man angedeutet hat, wird faktisch falsch wiedergegeben, weil man Phantasie mit Wirklichkeit vermischt und hinterher aus einem Interview eine Art Märchen wird und nicht ganz dem entspricht, was man sagt. (...)
Ich kann von daher sehr gut nachvollziehen, wenn andere sagen, dass das was in Zeitungen steht, nicht gesagt wurde und das alles erfunden ist, so läuft es überall. Denn häufig erfinden Redakteure alles, was wie meinen zu wissen oder halb wissen wollen. Sie können ja nicht schreiben: ich habe gar nicht verstanden und bin mir jetzt nicht sicher, ob.
:-)

Das ist ganz einfach: das was man sagen will, sollte man also SELBST sagen. Jede Interpretation sollte dann unterlassen werden.
Lasst euch also nicht verleiten und blenden und hört auf etwas hinzuzudichten.
Bei der Lektüre von Nostradamus' originalen, unverfälschten Versen kann man also interessante Parallelen entdecken, die man so vorher nicht kannte, zB die Venezier und das Geldsystem, die man aus dem Geschichtsunterricht so nicht kannte und einen bestimmten Blickwinkel eröffnen auf Geschehnisse. Das eröffnet einen Weg zu sehen.

Lest Nostradamus im Original und Wortlaut und lasst euch nicht blenden. Er hatte etwas zu sagen. Es gibt geschichtlich interessante Zusammenhänge, auf die verwiesen wird und Warnungen bezüglich Geschehnisse.

" La Loy du Sol & Vénus contendus,

Appropriant l’Esprit de prophétie,

Ne l’un, ne l’autre ne seront entendus,

Par Sol tiendra la Loy du Grand Messie "
(Centurie V/53)



Zu Wikipedia:
Dort wird behauptet oder gefragt: War Nostradamus überhaupt ein Astrologe? Hat er sich selbst Astrologe genannt?
Er war Arzt und Apotheker. Damals waren diese Berufe jedoch stark mit der Sternenkunde verknüpft - auch mit der Alchemie.
Daher haben viele medizinische Stoffe astrologische Namen wie Mercur. Wer sich mit Heilkunde beschäftigt entdeckt dort häufig diese Parallelen, die man nicht wegdiskutieren kann, Hippokrates war ja bekanntlich Arzt und Astrologe. Es war also selbstverständlich. Nostradamus wird auch abgebildet mit Fernrohr. Bilder sagen doch mehr als 1000 Geschichtsfälscher.
Er schreibt in seinen Vorhersagen auch oft von Planeten und verwendet diese Bezüge. Er wollte anhand von Konstellationen auf Geschehnisse aufmerksam machen.
Aber natürlich war Nostradamus ein "Seher". Er hatte eine außersinnliche Begabung, Visionen.
Diese versuchte er mit der Astrologie in Einklang zu bringen.


Damals konnte man sich dem essentiellen widmen, man hatte kein TV, sondern das Himmelszelt und die Beobachtung. Das Fernsehen ist der heutige Guru. Das Entertainment, man lebt am Leben vorbei, verheiratet mit dem Zeiträuber Technik.
Die Astrologie ist sowieso älter als manchen Absprecher lieb ist. Alle Hochkulturen und bedeutenden Zeitzeugnisse haben nachweislich einen Bezug zu astrologischen Konstellationen und Planeten.
Die Höhlen von Lascaux in Frankreich sind Beweise, dass bereits die Höhlenmenschen den Himmel beobachteten und Sternzeichen abbildeten. Es werden dort Planetenkonstellationen abgebildet, wie der Himmel sie damals zeigte.
Astrologie, das sind essentielle Rhythmen und archaische Prinzipien...
Die eigentlich primitive Zeit, das ist heute.
Von damals wissen wir wenig, jedenfalls nicht das wichtigste und dort ist es dasselbe: die Interpretationen verfälschen die Wahrheit. Es ist wie mit Statistiken, traue keiner, die du nicht selbst gefälscht hast.
Wenn jemand meint, die Menschen damals waren dumm, dann irrt er gewaltig. Es fühlte sich recht gut an, damals zu leben! Tolles Körperbewusstsein zu haben. Muskulöse Körper und naturnah zu leben.

Was wird man in 200.000 Jahren von uns noch finden? Wird da überhaupt jemand "graben" wollen?
Wird das überhaupt wichtig sein? Menschen, die in der Vergangenheit graben haben oft ein Defizit und suchen etwas, was heute fehlt! Offenbar fehlt uns tatsächlich heutzutage etwas.
Aber wir werden es wieder finden, wenn die Bevormundung nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.
Kriege wird es auch nicht für immer geben.

Die Menschheit stirbt nicht aus. Aber sie wird sich wieder wandeln und vom heutigen Weg abwenden...